Das Schweizerische Ost-Institut (SOI) war ein 1959 von Peter Sager gegründetes und bis 1994 bestehendes Dokumentations- und Fachinformationszentrum in der Schweiz über die kommunistischen Länder, insbesondere über die Ostblockstaaten. Im gleichen Jahr wie das Institut gründete Sager die Schweizerische Osteuropa-Bibliothek, welche heute Teil der Universitätsbibliothek Bern ist.
Der Schwerpunkt der Tätigkeit des SOI lag bei der Aufarbeitung, Auswertung und Zusammenstellung von Informationen über die Vorgänge im kommunistisch beherrschten Teil der Welt. Peter Sager selbst bezeichnete das SOI als ein «Mittelding» zwischen popularisierender und wissenschaftlicher Aufklärung.
Um die Aufklärungsarbeit einem breiten Publikum zugänglich zu machen, war das SOI publizistisch tätig und gab verschiedene Publikationen heraus, wobei die erfolgreichste und für die Finanzierung des SOI wichtigste die Zeitschrift «Der Klare Blick» war. 1969 erfolgte die Umbenennung der Zeitschrift in «Zeitbild».
Schweizerisches Ostinstitut, in: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, Version vom 11.02.2025. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schweizerisches_Ostinstitut&oldid=253231967, konsultiert am 03.03.2026.
Stiftung für Demokratie
www.sfd-bern.ch
| 1960-1968 | Der klare Blick |
| 1969-1994 | ZeitBild |
Die Titelhistorie beschreibt den chronologischen Erscheinungsverlauf der Zeitschrift und enthält deren Titeländerungen.